Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Ein paar Dinge, die vorher klar sein sollten. Es ist wenig, weil es wenig zu regeln gibt.
1. Wofür das gilt
Für die Gespräche, die auf dieser Seite angeboten werden, und für den Weg dorthin. Was hier steht, gilt ab dem Moment, in dem wir einen Termin vereinbaren.
2. Was das ist. Und was es nicht ist.
Ich höre zu, frage nach und schaue mit dir zusammen auf das, was gerade ist. Mehr verspreche ich nicht, und weniger auch nicht.
Es ist keine Heilbehandlung. Keine Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes, keine ärztliche Beratung, kein Ersatz für beides. Ich stelle keine Diagnose und behandle nichts. Wenn du Beschwerden hast, die Krankheitswert haben, gehört das in ärztliche oder psychotherapeutische Hände, und ich sage dir das auch.
Es ist kein Notdienst. Ich bin nicht rund um die Uhr erreichbar und kann in einer akuten Krise nicht helfen. Wenn es dir gerade sehr schlecht geht:
- In Lebensgefahr: 112
- Telefonseelsorge, rund um die Uhr, kostenfrei und anonym: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
Ein bestimmtes Ergebnis kann ich nicht zusagen. Ich sage zu, dass ich die vereinbarten Gespräche sorgfältig führe.
3. Wie ein Termin zustande kommt
Was auf dieser Seite steht, ist noch kein Angebot im rechtlichen Sinn. Du fragst einen Termin an, ich bestätige ihn, und damit steht er. Beides geht formlos.
4. Was es kostet
Das erste Gespräch kostet nichts, und es verpflichtet zu nichts. Zurzeit ist auch alles Weitere kostenfrei.
Sollte sich das einmal ändern, besprechen wir das vorher und du stimmst ausdrücklich zu, bevor es beginnt. Ohne eine solche Absprache entsteht keine Forderung. Es kommt keine Rechnung, mit der du nicht gerechnet hast.
5. Absagen
Sag einfach Bescheid, so früh du kannst, dann suchen wir einen neuen Termin. Es fallen keine Kosten an, in keinem Fall. Das gilt in beide Richtungen: wenn ich absagen muss, biete ich dir einen Ersatztermin an.
6. Was du mir erzählst
Bleibt bei mir. Ich gebe nichts weiter und mache keine Aufzeichnungen, außer du bittest mich darum.
Eines solltest du trotzdem wissen: anders als Ärztinnen, Anwälte oder Psychotherapeutinnen habe ich vor Gericht kein Zeugnisverweigerungsrecht. Das ändert nichts an meiner Verschwiegenheit, aber du sollst es wissen, bevor du mir etwas anvertraust.
7. Haftung
Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit hafte ich unbeschränkt, ebenso bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Im Übrigen hafte ich nur für die Verletzung wesentlicher Pflichten, und dann begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden. Die Entscheidungen, die du nach einem Gespräch triffst, triffst du selbst.
8. Wenn etwas davon nicht gilt
Sollte eine dieser Regelungen unwirksam sein, bleibt der Rest gültig. Es gilt deutsches Recht.
Stand: 6. September 2026